-- Aktuelle Pilz- und Veranstaltungsnachrichten --

 

  

!!Achtung!!

Diese Tage im Goldenen Oktober ladn zu Spaziergängen und Pilzwanderungen ein, denn der eine oder andere zeigt sich nun auch nach dem trockenen Sommer. Aber Vorsicht ist angesagt, denn auch die uns bekannten leckeren Speisepilze können gefährlich werden. Die kalten Nächte, die derzeit bereits mit Bodenfrost einher gehen, frieren die Pilzfruchtkörper an, die dann am Tage wieder tauen. Dies sieht man Steinpilz & Co nicht unbedingt an.

 

Frieren sie mal eine Tomate ein und tauen sie wieder auf ... was passiert?

Die mit Wasser gefüllten Zellen des Gemüses werden durch den Frost gesprengt, denn Eis hat ein höheres Volumen. Genau das passiert auch bei Pilzen. Im Regelfall sind bei den für uns interessanten Speisepilzen die Hyphen, aus denen ein Pilzfruchtkörper besteht, so stark, dass der Schaden im Inneren der Zellen nicht gleich auffällt.

 

Aber Moment - werden Sie sagen - der schaut doch gut aus, warum sollte ich den nicht essen?

Das Problem liegt im hohen Gehalt an Eiweißen, die sich bei angefrorenen Pilzen um ein Vielfaches schneller zersetzen, als im Normalfall. Es kann zu leichten bis mittelschweren Lebensmittelvergiftungen kommen. Es ist nie ersichtlich, wie oft und lang ein Fruchtkörper gefroren und wieder getaut ist.

Vorstehendes gilt nicht z.B. für den Samtfußrübling, der bald zu entdecken sein wird - er hat ein "eingebautes Frostschutzmittel" und widersteht frostigen Temperaturen - er brauch sie sogar, um fruktizieren zu können ;)


Tipp:
Jetzt ist wieder die Zeit, in der man morgens, wenn die Sonne beginnt aufzusteigen, Haareis entdecken kann.


 

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